Rope Skipping beim 50. Ball der Saison

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

Rope Skipping beim 50. Ball der Saison in Landau

Vor 50 Jahren ist der Tanzsportclub Landau gegründet worden und zum 50. Mal hat am 1. Dezember 2018 der Ball der Saison stattgefunden.

Wie in den zurück lie­gen­den Jahren, haben auch im Jubiläumsjahr attraktive Show-Acts den Ball geprägt. Neben den aus der RTL-Show „Lets Dance“ bekannten Profi-Tänzern Erich Klann und Oana Nechiti, hatte der TSC Landau einer Präsentation der Randsportart Rope Skipping die Tanzfläche überlassen. „Es gibt viele Arten sich zur Musik zu bewe­gen, eine davon ist Rope Skipping“ sagt Olaf Paul, als Präsident des TSC Landau, bei seiner Moderation durch den abwechslungsreichen Abend in der festlich ge­schmückten und ausverkauften Jugendstil-Festhalle.

 Im Sommer 2018 hatten die Weltmeisterschaften im Rope Skipping in Shanghai statt ge­fun­den. 600 Athleten aus 13 Nationen hatten dort die Faszination, der im Deutschen Turnerbund (DTB) organisierten Sportart, zelebriert. Darunter auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland. Durchaus auf weltmeisterlichem Niveau waren die Darbietungen in der Festhalle.

 

 

Zum 50-jährigen Bestehen des TSC Landau gratuliert Matthias Hußmann (rechts im Bild), als Präsident des Tanzsportverband Rheinland-Pfalz.

 Sichtlich Spaß hatten Erich Klann und Oana Nechiti, bekannt aus der RTL-Show Lets-Dance, beim Ball in der Jugendstil-Festhalle.

 

Das Publikum dankte den Tanz-Profis mit viel Applaus für die ausdrucksstarken Tanzdarbietungen, während Olaf Paul und Christian Klamt kleine und große Präsente überreichten.

Ein paar Hintergrundinformationen zur RTL-Tanzshow „Lets Dance“ konnte Olaf Paul den Profi-Tänzern entlocken.

 

 

 

34. Reitturnier GERMAN MASTER 2018 Stuttgart

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 34. Internationales Reitturnier Stuttgart German Masters 2018

mit FEI World Cup

55.000 Zuschauer erlebten das 34. Stuttgarter Hallen-Reitturnier um den Titel eines German Master. Zum 15. Mal konnte Isabell Werth den German Master Titel im Dressurreiten gewinnen. Den Titel des German Master 2018 im Springreiten gewinnt der Schweizer Pius Schwizer mit dem 13-jährigen Wallach Living the Dream (Bild oben).

 

Bild: Max Kühner mit PSG Apart

 

Den zweiten Platz erreichte Max Kühner (Österreich) mit dem erst 8-jährigen Wallach PSG Final. Den gleichen Platz 2 erreichte er mit der ebenfalls 8 jährigen Stute Vancouvers Dreams im Weltcup-Springen um den Großen Preis von Stuttgart. Hier siegt der Belgier Pieter Devos mit dem 13-jährigen Fuchs-Wallach Apart.

Nicht ganz so erfolgreich wie im Vorjahr verlief das Turnier für die amtierende Weltmeisterin Simone Blum. Gehandicapt durch eine leichte Verletzung konnte sie keine der vorderen Plätze erreichen.

 

Abwechslungsreich der farbenfrohe Haarschmuck der israelischen Reiterin Danielle Goldstein, die einige vordere Platzierungen erreichen konnte..

Auch bei einem hochkarätigen Starterfeld sind manche Springfehler unvermeidbar.

 

Erfolgreich unterwegs auch Philipp Weishaupt hier mit Che Fantastica, der einige vordere Platzierungen erreichen konnte

 

 Pressekonferenz am 05. November 2918: 

  

Wie schon in den Vorjahren, liest sich die Nennungsliste für das Internationale Reit­turnier Stuttgart German Masters 2018 wie das „who is who des Pferdesports Über 170 Reiterinnen und Reiter aus 26 Nationen, unter ihnen Olympiasieger, Welt- und Europameister, satteln ihre mehr als 600 Pferde oder spannen diese vor die Kut­schen. Dabei geht es vom 14.-18. November 2018 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle nicht nur um den begehrten Titel eines GERMAN-MASTER, sondern es wer­den wertvolle Punkte für die Weltcup-Finals so wie stattliche Preisgelder vergeben. An fünf Turniertagen wird Reitsport auf höchstem Niveau geboten.

Mit dabei ist auch die Überraschungs-Weltmeisterin der Springreiter Simone Blum. Kaum ein Experte hatte die 29-jährige Springreiterin aus dem bayerischen Zolling auf der Favoriten-Liste, als im September 2018 in North Carolina (USA) die Weltreiterspiele ausgetragen worden sind. Als einzige Teilnehmerin bewältigte die Deutsche Meisterin (2017) mit ihrer 11-jährigen Brandenburger Fuchsstute DSP Alice alle fünf Durchgänge der Weltmeisterschaftswertung in Tryon ohne Springfehler und wurde damit strahlende Weltmeisterin der Springreiter 2018.

 

Ebenfalls in Stuttgart startet Dorothee Schneider, die mit der deutschen Mannschaft bei den Weltreiterspielen in Tryon Weltmeisterin im Dressurreiten geworden ist.

 

Beide Amazonen freuen sich in Stuttgart dabei zu sein und machen gerne Werbung für das Turnier.

 

 

Formula Student Germany 2018

Formula Student Germany 2018 auf dem Hockenheimring

(Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser)

Die Formula Student Germany ist ein internationaler Kon­struktions­wettbewerb für Studierende, der seit 2006 jährlich von For­mular Student Germany e.V. ausgerichtet wird. Als Schirmherr der Veranstaltung, die auch in diesem Jahr auf dem Hocken­heim stattgefunden hat, fungiert der Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Dabei geht es darum, den Pro­to­typ eines Renn­wagens zu ent­wickeln und herzu­stel­len. Aber nicht nur die Tech­nik, sondern auch ein trag­fähiger Business­plan und ein schlüs­si­ges Ver­mark­tungskonzept soll die Jury, bestehend aus Ex­per­ten der Automobil- und Motorsportindustrie, überzeugen. Diese ermitteln das Siegerteam mit der besten Gesamtperformance, beste­hend aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargu­men­ta­tion und Rennleistung.

Als Zielgruppe für die konstruierten Rennwagen sind nicht-pro­fessionelle Freizeitrennfahrer anvisiert. Daher stehen ein be­herrschbares Handling sowie gute Beschleunigungs- und Brems­werte genau so im Fokus, wie günstige Anschaffungs- und Unterhaltungskosten für das Fahrzeug. Der Sicherheits­as­pekt hat dabei oberste Priorität.

115 Hochschulteams aus 25 Nationen haben sich vom 6.-12. Au­gust 2018 auf dem Hockenheimring den Wertungsrichtern in drei Kategorien (Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren) präsentiert.

Organisiert wird Formula Student Germany durch rund 450 ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer, welche die Veranstaltung in Hockenheim planen und durchführen.

Das Siegerteam 2018 in Hockenheim in der Kategorie Ver­bren­nungs­motoren kommt von der Universität Stuttgart. Das Karls­ruher KIT-Team belegte den 7. Platz.

 

In der Kategorie autonomes Fahren gewinnt die ETH Zürich, während das Karlsruher Kit-Team auf dem zweiten Platz rangiert.

Der Sieg in der Kategorie Elektro-Antrieb ging ebenfalls an das Team der ETH Zürich. Kit-Karlsruhe belegt den 4. Platz



36. Stadt-Marathon Karlsruhe

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

36. Baden-Marathon Karlsruhe 2018

 

Der traditionelle Karlsruher Stadt-Marathon ist wieder an die alte Austragungsstätte zurück gekehrt. Bedingt durch die umfangreichen innerstädtischen Bauarbeiten der letzten Jahre, musste das Domizil des herbstlichen Marathon-Events vorübergehend in die Messehallen in Rheinstetten, vor die Tore von Karlsruhe verlegt werden.

In diesem Jahr, bei der 36. Auflage, war nun die Europahalle wieder Start-und Zielpunkt der Läuferinnen und Läufer und ermöglichte dadurch eine interessantere Streckenführung durch die Innenstadt.

Neben den Stadtteilen wie Durlach wurde der Karlsruher Stadtkern und voran der Platz vor dem Schloss zum zentralen Element der Laufstrecke.

Seit 2009 werden die 42,195 km lange Laufstrecke des Stadtmarathon durch einen soge­nann­ten Tanzmarathon umrahmt. So flankierten auch in diesem Jahr am 23. September 2018 rund 600 Tänzerinnen und Tänzer aus 80 Karlsruher Vereinen den Laufweg und zeigten Ausschnitte aus Ihren jeweiligen Programmen.

Die Stimmung an den einzelnen Hotspots hatte teilweise volksfestartigen Charakter und motivierte sowohl die Teilnehmer des Hauptmarathons, als auch die des Halb-Marathons (Strecke von 21,1 Kilometer)..

Sieger des Marathonlaufs wurde Simon Stützel in der Zeit von 2:24:37. Beste Dame war Simone Raatz mit der Zeit 2:55:44.

Ältester Teilnehmer mit 86 Jahren war Arne Haase, der den Halbmarathon in der Zeit von 2:42:31 bewältigte.

Wie in jedem Jahr setzten einzelne Laufteilnehmer, neben sportlichen auch kuriose Akzente, die den besonderen Reiz eines solchen Stadtmarathons ausmachen.

 

 

 

Flug-Show in Jockgrim

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

24. Flug-Show in Jockgrim

 

(Bildquelle: Sport-Art-News, Stefan F. Esser))

 Das Stabhochsprung-Meeting der TSG Jockgrim hat 2018 wieder einmal mehr für Aufsehen in der Leichtathletik Szene und für Begeisterung bei den rund 3.000 Zuschauern im Jahn-Stadion gesorgt.

Zwölf Jahre nach dem sechs-Meter-Sprung von Brad Walker (USA) hat die Neu­seeländerin Eliza McCartney eine neue Welt-Jahresbestleistung von 4,94 m aufge­stellt. Während es in den 23 Vorjahren des Meetings keiner Springerin gelungen war, die Höhe von 4,80 zu überspringen, waren es in diesem Jahr gleich drei Athle­tinnen. Bei Holly Bradshaw (Großbritannien) endete der Wettbewerb bei 4,80 und dem dritten Platz.

Den zweiten Platz mit übersprungenen 4.87 m erreichte die amtierende Hallen-Weltrekordhalterin Jennifer Suhr (USA).

Strahlende Siegerin mit 4,94 Eliza McCartney, die den Sieg und die übersprungene Höhe kaum fassen konnte.

Die Siegeshöhe ist gleichzeitig auch die höchste Höhe, die jemals von einer Stabhochspringerin in Deutschland über­sprungenen worden ist und folglich auch neuer Meeting-Rekord in Jockgrim.

Auch nach einer Weltjahresbestleistung zeigt die Trainer-Analyse Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Eliza McCartney beim Siegerinnen-Interview mit Stadion-Sprecher Michael Werling, einem wandelnden Lexikon in Sachen Stabhochsprung.

Beste Deutsche war die Deutsche Hallenmeisterin 2018 Katarina Bauer vom TSV Bayer 04Leverkusen, auf Rang sieben. Sie steigerte ihre Saisonbestleistung auf 4,30 Meter, scheiterte anschließend an der EM-Norm von 4,45 Meter. .

Jacqueline Otchere (MTG Mannheim), die derzeit beste deutsche Stabhoch­sprin­gerin, verzichtete auf einen Start in Jockgrim im Hinblick auf die Deutschen Mei­sterschaften am folgenden Wochenende.

Mit besonderer Freude begrüßt Michael Werling den Zehn-Kampf-Olympia-Sieger der olympischen Spiele 2000, Erki Nool aus Estland in Jockgrim. 

Der Wettbewerb der Herren musste wegen eines in Jockgrim niedergehenden Gewitters vorzeitig abgebrochen werden. Sieger mit übersprungenen 5,80 m wurde der U20-Weltmeister Armand Duplantis (Schweden).

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung stellte der französische Stabhochspringer Babtiste Boirie einen Weltrekord auf, in dem er - angetrieben von einem Electric-Skateboard- mit dem Stab die Höhe von 6,17m übersprang.