Spatenstich Kindergarten

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

erschienen im Wochen-Journal Durlach 6/2018, Freitag, den 09.02.2018

 

Kandel ist überall

Text und Fotos: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

Frauenbündnis gegen Gewalt

Im Dezember 2017 ist die 15 jährige Schülerin Mia Valentin von einem afghanischen Asylanten auf bestialische Weise in einem Drogeriemarkt in Kandel ermordet worden.Obwohl das Mordopfer zuvor den mutmaßlichen Täter bei der Polizei angezeigt hatte, weil dieser sie massiv bedrohte, konnte das in aller Öffentlichkeit verübte Verbrechen nicht verhindert werden.

Seit dem kommt der südpfälzische Ort nicht zur Ruhe. Am Samstag, den 28.02.2018 hatte ein Frauenbündnis zu einer Demonstration auf­ge­rufen, um der Ermordeten zu ge­denken und von der Politik mehr „Sicherheit für uns und unsere Kinder“ zu fordern.

Weit über 1.000 Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf gefolgt. Die Polizei gibt die Zahl der Teilnehmer mit circa 1.000 Demonstranten an, Pressebeobachter haben circa 2.000 Teilnehmer gezählt. Wie dem auch sei, die von den Badischen Neuesten Nachrichten am 29.02.2018 kolportierte Zahl von 500 Demonstranten kann als alternativer Fakt bezeich­net werden. 500 gibt eher die Anzahl, der zum Schutz der friedlich verlaufenen Veranstal­tung, aufgebotenen Polizisten an..

 

Schon vor dem Beginn der eigentlichen Demonstration trafen sich Bürgerinnen und Bürger aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten und aller Altersgruppierungen, um Ihre Trauer und ihr Entsetzen über die widerwärtige Gewalttat zum Ausdruck zu bringen.

 

Vor dem Drogeriemarkt, in dem sich das schreckliche Verbrechen zugetragen hatte, bildeten sich immer wechselnden Personengruppen, um zu diskutieren und Erfahrungen aus zu tauschen. In stillen, aber von tiefer Betroffenheit getragenen Gesprächen, erzählten vorwiegend Frauen von ihren persönlichen Erfahrun­gen, die sie mit Gewaltexzessen und Beleidigungen in der jüngsten Vergangenheit gemacht hatten. Eher hilf­los als hetzend - wie so gerne von politischen Interessengruppen unterstellt wird - wurde von gewalttätigen Übergriffen und Beschimpfungen berichtet, Diese finden in zunehmendem Maß auch in der südpfälzischen Provinz statt, Eine real begründbare Angst und Verun­sicherung, insbesondere bei weiblichen Personen, greift um sich..

Menschen - fern ab von rechtsradikalem Gedankengut - einzig bewegt von Trauer und Sor­ge um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kinder, haben teilweise zum ersten Mal an einer Demonstration teilgenommen. Dass ein solcher Demonstrationsaufruf leider auch von eher radikalen Elementen befolgt wird, ist bedauerlich. Ein Phänomen, mit dem ein jeder Veranstalter, gleich welcher Veranstaltungsrichtung konfrontiert ist.

Bild: Demonstrationszug)

 

 

Doch der Anteil der Gewaltbereiten belief sich, laut Polizeiangaben, auf circa 20 Personen. Die Rheinpfalz und die TZ wollen hingegen 100 verdächtige Personen ge­zählt haben. In jedem Fall handelte es sich um eine kleine Splittergruppe, die keinesfalls die Intention der friedlichen Bürger-Demonstration vereinnahmen konnte.

 

Bild: Demonstrationszug

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Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan

Titel-Storie und Bilder zum Artikel: Bürger kommen zu Wort,

im Wochenjournal Durlach, Ausgabe 1/2, Seite 3-5

verfasst und fotografiert von Sport-Art-News, Stefan F. Esser